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ESA startet Space Resources Challenge zum Bauen mit Mondregolith

  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat die dritte Space Resources Challenge gestartet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausschreibung steht die Entwicklung innovativer Technologien für das Bauen mit Mondregolith – dem lockeren Gesteins- und Staubmaterial auf der Mondoberfläche. Ziel ist es, Lösungen zu fördern, die lokale Ressourcen für den Aufbau einer nachhaltigen und langfristig nutzbaren Infrastruktur auf dem Mond erschließen.


Die Challenge wird gemeinsam von der ESA und dem European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) durchgeführt und richtet sich an Unternehmen, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Gesucht werden innovative Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Weltraumressourcen – von der Gewinnung und Verarbeitung des Mondmaterials bis hin zur Herstellung von Bauelementen und Infrastruktur für zukünftige Mondmissionen.


Die überzeugendste Einreichung erhält eine ESA Cooperative Agreement in Höhe von 500.000 Euro, um die entwickelte Technologie weiterzuentwickeln und auf eine mögliche Demonstration im Weltraum vorzubereiten. Bewerbungen sind bis zum 2. Oktober 2026 möglich.


Die Ausschreibung verdeutlicht die wachsende Bedeutung der In-Situ Resource Utilization (ISRU) für die zukünftige Raumfahrt. Technologien zur Nutzung lokaler Ressourcen gelten als Schlüssel, um langfristige Mondmissionen wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig eröffnen sie neue Innovationspotenziale für europäische Unternehmen und Start-ups, die ihre Entwicklungen in einem zukunftsweisenden Technologiefeld positionieren möchten.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.


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