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Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Sicher in die digitale Zukunft – Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme“

  • vor 57 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Mit einer neuen Fördermaßnahme unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stärkung einer cyberresilienten Gesellschaft. Ziel ist es, sichere und benutzerfreundliche IT-Systeme zu entwickeln, die den Menschen stärker in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig die Cybersicherheit im Alltag, in Wirtschaft und Gesellschaft erhöhen.

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte, die technologische, psychologische, sozialwissenschaftliche und organisatorische Ansätze miteinander verbinden. Im Fokus stehen Lösungen, die Cybersicherheit verständlicher, benutzbarer und wirksamer machen sowie die sichere Nutzung digitaler Technologien fördern.

 

Mögliche Forschungsschwerpunkte umfassen:

  • Menschenzentrierte und benutzbare Cybersicherheit

  • Verständnis von Nutzerverhalten und Sicherheitsentscheidungen

  • Security by Design und sichere Benutzerinteraktionen

  • Werkzeuge und Entwicklungsumgebungen für sichere IT-Systeme

  • Förderung sicherer digitaler Verhaltensweisen

  • Sensibilisierung und Bildungsansätze zur Cybersicherheit

  • Interdisziplinäre Ansätze aus Informatik, Psychologie und Sozialwissenschaften

 

Die geförderten Vorhaben sollen innovative Ansätze entwickeln und in der Praxis evaluieren. Dabei wird besonderer Wert auf die Einbindung von Anwendungspartnern, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie den Transfer der Ergebnisse in konkrete Anwendungsfelder gelegt.

 

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Behörden, Kommunen, Verbände, Vereine sowie weitere Organisationen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse. Die Vorhaben sollen als interdisziplinäre Verbundprojekte umgesetzt werden.

 

Die Förderdauer beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Unternehmen können Förderquoten von bis zu 40 Prozent, KMU von bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten erhalten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 100 Prozent ihrer förderfähigen Ausgaben gefördert bekommen.

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe müssen Projektskizzen bis spätestens 15. Oktober 2026 eingereicht werden. Die ausgewählten Konsortien werden anschließend zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert.

 

Wenn Sie eine Projektidee in den Bereichen digitale Gesundheit, Telemedizin, Gesundheitsdatenräume, medizinische KI, nutzerzentrierte Cybersicherheit oder sichere digitale Infrastrukturen verfolgen und geeignete Projektpartner suchen, unterstützt das Space2Health-Netzwerk gerne bei der Vernetzung, Partneridentifikation und Konsortialbildung.

 

Weitere Informationen:

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